Grundwissen

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Selbstständigkeit

Um Immobilienmakler zu werden, benötigst du ein wenig Hintergrundwissen über die Tätigkeit eines Maklers. Auf dieser Website wirst du alles notwendige an Basiswissen erhalten, um Handlungssicherheit zu entwickeln.

Handelsmakler vs. Zivilmakler

Man unterscheidet zwischen einem Handelsmakler und Zivilmakler. Handelsmakler befassen sich mit Waren im Sinne des HGB. Der Zivilmakler beschäftigt sich mit Sachen, die keine Waren sind. Somit gehört der Immobilienmakler zum Zivilmakler gemäß BGB.

Welche Arten von Immobilienmaklern gibt es?

Der Immobilienmakler ist Vermittler zwischen mindestens 2 Vertragspartnern.

Dabei unterscheidet man zwischen:

Nachweismakler Vermittlungsmakler
Der Nachweismakler gibt übermittelt geeignete Informationen, die den Nachweis einer Abschlussgelegenheit begründen. Das heißt, dass allein die Anzeige auf einem Immobilienportal reicht, falls ein Interessent sich meldet und dieses Objekt anmietet. Hier erfolgte eine Vermittlung allein über den Nachweis des Maklers. Ohne diese Anzeige, wäre dieses Geschäfts nicht zustande gekommen. Der Vermittlungsmakler ist der gängige Makler auf dem Markt. Er handelt absolut erfolgsorientiert und vermittelt zwischen den Parteien. Dabei werden zusätzliche Serviceleistungen, wie u.a. Objektbesichtigungen, Exposés angeboten. Dabei steht die Qualität und der Service im Vordergrund der Maklertätigkeit.

Funktionen

Der Immobilienmakler hat eine Informations-, Vermittlungs- und Beratungsfunktion.

Der Maklervertrag

Es gibt unterschiedliche Maklerverträge, die hier näher beschrieben werden sollen.

Grundsätzlich gibt es keine vorgeschriebene Form für einen Maklervertrag. Auch ein mündlich abgeschlossener Verträg wäre bindend. Nur ist dieser für den Makler eine unsichere Variante.

Man unterscheidet zwischen 3 Vertragsarten:

 1. der einfache Maklerauftrag 

Der einfache Maklerauftrag bindet nicht allein einen Makler an dem Geschäft. Der Verkäufer hat das Recht, auch noch beliebig viele andere Makler mit dem Verkauf zu beauftragen. Dabei entsteht für den Makler keine Pflicht zur Schaltung von Inseraten oder anderen Aktivitäten. Ein Provisionsanspruch entsteht allein im Erfolgsfall.

 2. Makler-Alleinauftrag 

Um auf Nummer sich zu gehen, sollte man als Immobilienmakler immer mindestens diese Art der Vertragsform bevorzugen. Es dürfen keine anderen Makler mehr mit dem Verkauf oder der Vermietung des Objekts betraut werden. Jedoch hat der Eigentümer noch die Möglichkeit allein tätig zu werden und Interessenten zu suchen. Verkauft allein der Eigentümer sein Objekt, entsteht kein Anspruch auf Provision.

 3. der qualifizierte Makler-Alleinauftrag 

Dieser Vertrag ist für einen sicheren Geschäftspartner die beste Variante. Der Makler erhält einen qualifizierten Alleinauftrag. Hier vermittelt allein der Makler die Immobilie. Auch der Eigentümer muss Interessenten an den Makler verweisen. Dabei verpflichtet sich der Makler für die Immobilie aktiv zu werden. Der qualifizierte Alleinauftrag sollte für 6 Monate gebunden werden. So hat auch der Makler eine Absicherung, falls sich das Objekt nicht verkaufen lässt, dass dieser noch abspringen kann. Anzeigenschaltungen etc. kosten ebenfalls. Im Einzelfall kann im Vertrag eine Aufwandsentschädigung vereinbart werden.

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